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Der Bernhardiner – Daten und Fakten

Immer wieder lesen und hören wir in den sozialen Medien wenig differenzierte Aussagen über die Rasse Bernhardiner.

Der St. Bernhards-Klub e.V. möchte die Gelegenheit nutzen, über die in unserem Verantwortungsbereich gezüchteten Bernhardiner mit belegbaren Daten und Fakten zu berichten und aufzuklären.

In unserer dritten Folge wollen wir uns mit der Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie (HD, ED)beschäftigen.

Vor einer Zuchtverwendung müssen Bernhardiner auf HD und ED geröntgt werden (frühestens ab einem Alter von 15 Monaten).

Bei der HD handelt es sich um eine mehr oder weniger krankhafte Veränderung im Hüftgelenk. Die Ursachen für diese Problematik sind vielfältig. Man spricht von einer multifaktoriellen Erkrankung. Zum einen gibt es eine genetische Komponente, zum anderen spielt auch die Aufzucht des Welpen eine große Rolle. Innerhalb der letzten 15 Jahre konnten wir den Anteil von mit mittlerer und schwerer HD belasteter Bernhardiner auf 5 % reduzieren. Mit diesen Hunden darf nicht gezüchtet werden, Hunde mit leichter HD dürfen nur mit HD-freien bzw. HD-Grenzfall verpaart werden.

Die Ausbildung einer ED soll zum größten Teil genetische Ursachen haben, jedoch kann auch hier die Fütterung und Belastung eines Welpen eine große Rolle spielen. Da ein Großteil des Körpergewichtes beim Hund auf der Vorderhand liegt, kann man sich vorstellen, dass die ED für den Hund tatsächlich schmerzhafter ist als eine HD.

Auch hier verzeichnen wir in den letzten Jahren große Erfolge. Nur noch 6 % der geröntgten Hunde haben ED Grad 2 bzw. 3. Auch diese Hunde dürfen nicht zur Zucht eingesetzt werden.

Die Aussage, Bernhardiner seien häufig mit HD und ED belastet, ist nicht belegt.

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